NB : Die Benützung der Kapelle untersteht der Erlaubnis der Pfarrgemeinde Soultzmatt.
Wenden Sie sich an das Pfarramt : 03 89 47 00 34 oder : paroisses.vallee-noble@laposte.net.

Geschichte des Gebietes :

Man findet schriftliche Spuren seit dem 14. Jahrhundert, insbesondere im Register des „Steinkloster“ von Basel.
Diese Weiden wurden Eigentum der „Adligen von Laubgasse“ von Suntheim stammend, ein Dorf ganz nah bei Rouffach, das vollkommen verschwunden ist.
Der Ursprung dieses Pilgerortes ist verbunden mit der Jungfrau Maria, welche, nach der Legende, eine Quelle entspringen ließ, die Schäfer und Herde vor einer erbarmungslosen Trockenheit rettete. Danach wurde eine kleine Kapelle errichtet. Als diese sich als zu klein erwies, vergrösserte man sie im 16. Jahrhundert. Sie wurde am 25. Juli1511 von Télémarius Lingerger, Bischof von Basel, geweiht. In den Jahren 1594 – 1596 wurde die Kapelle um zwei Fensterlängen vergrössert Inzwischen wurden auch Unterkünfte errichtet, die wahrscheinlich von Eremiten oder Augustiner – Domherren bewohnt wurden.
Man ist dabei die Herkunft und Ziel dieses Gebäudes zu erforschen.
Während des 17. und 18. Jahrhundert erfuhr diese Kapelle einen beachtlichen Aufschwung.
1726 wurde das Schiff zur aktuellen Dimension vergrössert.
Die aktuelle Eingangspforte von 1595 wurde 1726 versetzt.
Während der franzosischen Revolution geschlossen, wurde die Kapelle am 12. vendémiaire 1797 an einen Rouffacher Bürger Bernard Landwerlen verkauft. 1803 wurde das Val wieder eröffnet und zahlreiche Pilger fanden sich ein. Ein Bericht von 1937 gibt an, dass acht Prozessionen, ausgehend von Soultzmatt, stattfanden.
Eine erste Restaurierung der Unterkunft wurde 1726 unternommen. Danach fanden mehrere Änderungen statt. Der aktuelle Aspekt der Gebäude datiert von 1994, nach einer harten Sanierung, durchgeführt von Französischen Pfadfindern des Oberrheins.
Die Kapelle hat 1951 eine wichtige Restaurierung erfahren, dank Maître Robert Gall von Colmar.
Die Kapelle des Val du Pâtre wurde vollkommen restauriert, dank der Grosszügigkeit der lokalen Bevölkerung und Unterstützung der Gemeinde. Die Restaurierungsarbeiten von 1984 bis 1986 wurde von dem ehrenamtlichen Verband „les amis du Schäferthal“ übernommen.

Der kleine Turm
Die Unterbauten
Die Freuden vom Schäferthal